Die Stadt Wien hat alle Anstrengungen der Stadterweiterung in den letzten 20 Jahren auf den Nordosten Wiens gelegt. Wien hat die U2 in die Seestadt gebaut, noch bevor Menschen dort hingezogen sind. Entlang der U-Bahn-Trasse werden noch etliche Stadtentwicklungsgebiete entstehen. Und für diese braucht es neben den Öffis (U2, Straßenbahnen, S-Bahn, Busse) - wie in der Umweltverträglichkeitsprüfung festgeschrieben - auch die Stadtstraße.

Warum braucht Wien die Stadtstraße?

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3,2 km für mehr Lebensqualität in der Donaustadt

Rund zur Hälfte untertunnelt, hat Lärmschutzwände, die restliche Strecke ist 2-3 Meter tiefer gelegt und es gilt überall Tempo 50

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Umweltverträglichkeit auf Herz und Nieren geprüft

Der Bau der Stadtstraße ist behördliche Auflage in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Seestadt, weil neben den Öffis auch eine Straßenanbindung für ein neues Stadtentwicklungsgebiet nötig ist

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Weniger Lärm und Staus in den Wohngebieten der Donaustadt

Allein in Hirschstetten rund 6.000 Autos weniger pro Tag, massive Entlastung auch für Aspern und Essling

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Vorrang für Öffi-Offensive

S-Bahn, U2, Bim und Bus sind bereits ausgebaut. Die Stadtstraße schafft Raum für weitere Öffis und Radwege in den Wohngebieten

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Leistbaren Wohnraum für Wienerinnen und Wiener garantieren

Wohnungen für 60.000 Menschen werden durch den Bau der Stadtstraße möglich – damit die Mietpreise in Wien weiter leistbar bleiben

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Chancen für die Donaustadt – Wohnen und Arbeiten näher zusammenbringen

Der ganzheitliche Infrastrukturausbau ist die Basis für tausende neue Arbeitsplätze jenseits der Donau

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Mehr Platz für Rad- und Fußwege

in den Wohngebieten der Donaustadt

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Gebündelter Verkehr

In Verbindung mit der Fertigstellung der Nordostumfahrung, flächendeckendem Parkpickerl und Öffiausbau werden pro Tag 77.000 Fahrzeuge weniger über die Tangente fahren

Wo ist die Stadtstraße überhaupt?

Die nur 3,2 km lange Stadtstraße soll in der Donaustadt entstehen. Sie verbindet die Seestadt Aspern mit der Südosttangente.
Sie bündelt den Verkehr und entlastet die Wohngebiete. Nach ihrer Fertigstellung werden Schleichwege geschlossen.
Die neue Stadtstraße ist rund zur Hälfte untertunnelt, die restliche Strecke ist 2-3 Meter tiefer gelegt, hat Lärmschutzwände und es gilt überall Tempo 50.

Wozu braucht es die Stadtstraße – wenn es doch die Öffis gibt?

Richtig, die U2 wurde in die Seestadt Aspern verlängert, noch bevor jemand dort hingezogen ist. Außerdem gibt es Straßenbahnen, eine Schnellbahnverbindung, Busse und neue Radverbindungen.
Aber ein neuer Stadtteil für 25.000 BewohnerInnen und 20.000 Arbeitsplätze braucht neben guten Öffis auch eine Anbindung an eine Straße.
Die Stadtstraße ist behördliche Auflage in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Seestadt Nord und neben den Öffis notwendig für die Stadtentwicklung.

Was bringt die Stadtstraße für Anrainerinnen und Anrainer?

Die Stadtstraße bringt endlich Entlastung für die verkehrsgeplagten Bewohnerinnen und Bewohner.
Der Verkehr wird aus den Wohngebieten wie Essling oder Aspern auf die Stadtstraße umgeleitet.
Das entlastet z.B. den Biberhaufenweg, die Erzherzog-Karl-Straße und die Hirschstettner Straße, sowie viele weitere Nebenstraßen, Durchfahrten und Schleichwege werden geschlossen.
Allein in Hirschstetten fahren künftig pro Tag 6.000 Autos weniger durch die Wohngebiete!

Was bringt die Stadtstraße uns in der Donaustadt?

Die Stadtstraße bringt endlich Entlastung für die lärmgeplagten Bewohnerinnen und Bewohner.
Der Verkehr wird aus den Wohngebieten wie Essling oder Aspern auf die Stadtstraße umgeleitet. Durchfahrten und Schleichwege werden geschlossen.
Allein in Hirschstetten fahren künftig pro Tag 6.000 Autos weniger durch die Wohngebiete.
In Verbindung mit der Fertigstellung der Nordostumfahrung, flächendeckendem Parkpickerl und Öffiausbau werden pro Tag 77.000 Fahrzeuge weniger über die Tangente fahren.

Was hat die Stadtstraße eigentlich mit der Stadtentwicklung zu tun?

Der Bau der Stadtstraße ist behördliche Auflage in der Umweltverträglichkeits-prüfung (UVP) für die Seestadt, weil neben den Öffis auch eine Straßenanbindung für ein neues Stadtentwicklungsgebiet nötig ist.
Die Stadtstraße entlastet die Wohngebiete in der Donaustadt, weil der Verkehr dort gebündelt wird und Schleichwege geschlossen werden. Allein in Hirschstetten fahren künftig pro Tag 6.000 Autos weniger durch die Wohngebiete.
In Verbindung mit der Fertigstellung der Nordostumfahrung, flächendeckendem Parkpickerl und Öffiausbau werden pro Tag 77.000 Fahrzeuge weniger über die Tangente fahren.

Was bringt denn die Stadtstraße für den Arbeitsmarkt in Wien?

In der Donaustadt und Floridsdorf fehlen im pro-Kopf-Vergleich mit anderen Bezirken schon heute über 60.000 Arbeitsplätze.
Neue Betriebe brauchen einen Anschluss an das höherrangige Straßennetz. Es entstehen neue Arbeitsplätze und die Menschen müssen nicht mehr quer durch Wien pendeln.
Laut Wirtschaftsagentur sollen noch 15.000 weitere Arbeitsplätze allein in der Seestadt entstehen.

Was passiert mit der Südosttangente, wenn Stadtstraße und Nordostumfahrung fertiggestellt sind?

Mit der Fertigstellung von Stadtstraße und Nordostumfahrung wird die Tangente für den Transitverkehr gesperrt.
In Verbindung mit der Fertigstellung der Nordostumfahrung, flächendeckendem Parkpickerl und Öffiausbau werden pro Tag 77.000 Fahrzeuge weniger über die Tangente fahren.
Laut Wirtschaftsagentur sollen noch 15.000 weitere Arbeitsplätze allein in der Seestadt entstehen.

Die Eckdaten

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit 29. Juli 2020 den positiven UVP-Bescheid der Stadt für die geplante Stadtstraße in der Donaustadt und die Anschlussstelle Seestadt Ost bestätigt.

Ende 2021Baubeginn der HauptbaumaßnahmenEnde 2025Geplante Verkehrsfreigabe2026Voraussichtliches Bauende
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Geschwindigkeitsbegrenzung

Auf der Stadtstaße darf man höchstens mit 50 km/h unterwegs sein.

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Gesamtlänge der Stadtstraße: 3,2 km

Tunnel 1: Emichgasse: 795 m
Tunnel 2: Hausfeldstraße: 550 m